ARD-Fernsehgottesdienst

Die ARD würdigte die Kindernothilfe anlässlich ihres 60-jährigen Jubiläums mit einem Fernsehgottesdienst an Christi Himmelfahrt. Der evangelische Gottesdienst in der vollbesetzten Duisburger Salvatorkirche war ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten.

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30.05.2019: ARD-Fernsehgottesdienst in der Duisburger Salvatorkirche

Der Präses der rheinischen Kirche, Manfred Rekowski, lobte die Kindernothilfe in seiner Predigt für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit für Not leidende Kinder. Die Kindernothilfe mache das Leben für viele Kinder lebenswerter und schaffe so ein Stück Himmel auf Erden für diese Kinder, so der Präses. Pfarrerin Katrin Weidemann betonte in der Dialogpredigt, wie wichtig es sei, Kinder auf der ganzen Welt zu schützen und sich für Kinderrechte einzusetzen. „Wir müssen nicht nach Äthiopien oder Honduras schauen, auch in Deutschland wird Kindern Gewalt angetan“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe und versprach, dass die Kindernothilfe weiterhin alles tun werde, um weltweit Kindern in Armut, Not und Gewalt zu helfen.

Kindernothilfe-Mitarbeiterin Sinafikish Legesse aus Äthiopien erklärte, wie die Hilfe zur Selbsthilfe vielen Frauen und Kindern in ihrem Land eine bessere Zukunft ermöglicht. Auch Kindernothilfe-Botschafterin Christina Rau berichtete von ihren Erfahrungen mit Kinderarmut und Straßenkindern und darüber, wie wichtig es sei, den Kindern Liebe zu geben. „Wenn man selber keine Liebe erlebt hat, dann kann man sie auch nicht weitergeben." Frau Rau ist zudem Schirmherrin der "Action!Kidz"-Kampagne der Kindernothilfe. Stellvertretend für die vielen Action!Kidz in Deutschland erzählten die Schülerinnen und Schüler des Mercator-Gymnasiums in Duisburg über ihre Spendenaktion für Kinder, die in den Steinbrüchen von Guatemala arbeiten müssen. Moderiert wurde der Gottesdienst von WDR-Moderatorin und Kindernothilfe-Botschafterin Sabine Heinrich.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Mädchen und Jungen der Wuppertaler Kurrende begleitet. Außerdem mit dabei war Gospel-Sängerin Chioma Igwe aus Nigeria.